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  Fehmarn Rund
 
Fehmarn-Rund
Wenn Gerald zum Radmarathon Fehmarn-Rund einlädt, dann kommen die begeisterten Radfahrer, sei das Wetter noch so schlecht.
Obwohl der Wetterbericht Regenschauer und starke Windböen angesagt hatte, haben sich am 5. September 26 Männer und 3 Frauen gegen 9:00 Uhr am Riemannhaus in Eutin eingefunden. 
Der Samstag war eigentlich kein Tag um große Rennradtouren zu begehen, aber trotzdem wagten sich die Hartgesottenen auf die ca. 220 km lange Runde. Es wurden zwar vereinzelt noch Zweifel geäußert: „Was tun wir hier eigentlich?“. Doch lange Rede, kurzer Sinn, wenn sich die Radfahrer zusammenfinden, dann wird auch gefahren. Erste kleine Gruppen haben sich schon nach kurzer Zeit gefunden und machten sich gegenseitig Mut.
Schon auf dem Weg nach Nüchel wurden die ersten Steigungen der schönen Holsteinischen Schweiz gemeistert. An der ersten Kontrolle nach ca. 23 km kurz vor Sasel war die Stimmung dann schon sehr gut und es ging zügig wieder auf die Strecke. Zum Glück trocknete eine starke Brise die Straßen und trieb die Aktiven mit ordentlichem Rückenwind gen Fehmarn.
Dann hatte unsere kleine Gruppe aber leider Pech und die ersten zwei Platten forderten unsere Aufmerksamkeit. Aber was soll`s, das war doch schnell erledigt. In Oldenburg schluckten wir eine andere Gruppe und fuhren gemeinsam mit inzwischen zwölf Athleten zur zweiten Kontrollstelle kurz vor Fehmarn. Dort stellten Gerald und seine Hilfe Anika für uns Getränke und Riegel zur Verfügung.
Da die Wetterlage dort immer schlechter wurde, brach eine kleine Gruppe nun nach ca. 80 km schon die Heimreise an. Sie sparten sich quasi die Runde um Fehmarn, da die Wolken dort doch wieder reichlich Wasser trugen und der Wind inzwischen in Böen wehte. Doch die Rückstrecke hatte es in sich, denn so schön uns der Rückenwind gen Fehmarn getrieben hat, so stark war nun natürlich der Gegenwind. Doch es blieb auf der Route trocken und so kamen wir dann nach ca. 140 km nach einem weiteren Platten gut gelaunt wieder in Eutin an.
Uns wurde dann aber durch Anika berichtet, dass die anderen Radler ordentlich nass wurden auf Fehmarn. Sie taten uns zwar sehr leid, aber wir waren froh, dass wir dem Wetterbericht ein Schnippchen geschlagen haben und trocken blieben.
Auch wenn wir die kompletten 220 km nicht geschafft haben, waren wir mit unserer Leistung an diesem ungemütlichen Samstag zufrieden. Dies wird mit Sicherheit nicht unser letzter Radmarathon gewesen sein, denn der Ehrgeiz ist geweckt.
Wir hoffen diese schöne Strecke im nächsten Jahr bei besserem Wetter ganz in Angriff nehmen zu können.
Bis dann
Peter M., Jens, Peter K. und Kirsten